Richtlinie für verantwortungsbewusstes Spielen
Verantwortungsvolles Spielen bedeutet für uns, selbstbestimmt und innerhalb persönlicher Grenzen zu spielen. Wir möchten die Sicherheit unserer Spielerinnen und Spieler unterstützen und bieten Funktionen, mit denen sich die eigene Aktivität besser kontrollieren lässt. Wenn das Spielen nicht mehr planbar wirkt oder andere Lebensbereiche beeinträchtigt, empfehlen wir, eine Pause einzulegen und Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Grundsätze zum Spielerschutz
Unser Angebot richtet sich ausschließlich an Erwachsene ab 18 Jahren. Kontrolliertes Spielen beginnt mit klaren persönlichen Grenzen und der Bereitschaft, diese einzuhalten. Glücksspiel sollte nicht als Möglichkeit betrachtet werden, Geld zu verdienen oder finanzielle Schwierigkeiten auszugleichen. Wir möchten dazu beitragen, dass Spielerinnen und Spieler ihre Aktivität bewusst verfolgen und bei Bedarf rechtzeitig pausieren können.
Aktivität im Blick behalten
Nutzen Sie die verfügbaren Kontrollfunktionen, um Ihr Spielverhalten an Ihre persönlichen Grenzen anzupassen. Im Konto können Sie Tageslimits und Wochenlimits für Einzahlungen festlegen. Zusätzlich stehen Verlustlimits, Zeitlimits beziehungsweise Sitzungspausen sowie ein Selbstausschluss zur Verfügung. Prüfen Sie Ihre Einstellungen regelmäßig und wählen Sie Grenzen, die zu Ihrer Situation passen.
Tages- und Wochenlimits
Ein Tageslimit begrenzt den Betrag, den Sie innerhalb eines Tages einzahlen können. Ein Wochenlimit setzt eine entsprechende Grenze für die Woche. Überlegen Sie vorab, welcher Betrag für Sie tragbar ist, und behandeln Sie das Limit als feste persönliche Obergrenze. Eine Erhöhung sollte nicht aus einem spontanen Spielimpuls heraus erfolgen.
Verlust- und Zeitlimits
Mit einem Verlustlimit legen Sie fest, welchen Betrag Sie innerhalb eines gewählten Zeitraums höchstens verlieren möchten. Zeitlimits helfen dabei, die Dauer einer Spielsitzung zu begrenzen. Planen Sie Spielpausen ein und beenden Sie eine Sitzung, wenn das eingestellte Zeitlimit erreicht ist.
Spielpause und Selbstausschluss
Wenn Sie Abstand brauchen, können Sie eine Spielpause einlegen oder den Selbstausschluss nutzen. Je nach gewählter Einstellung kann dieser vorübergehend oder dauerhaft erfolgen. Während eines Selbstausschlusses ist der Zugang zum Spielkonto gesperrt. Wenn Sie eine solche Sperre erwägen, können Sie sich auch an eine unabhängige Beratungsstelle wenden.
Mögliche Warnzeichen
Achten Sie darauf, ob Sie länger oder häufiger spielen als geplant, gesetzte Grenzen überschreiten oder Verluste durch weiteres Spielen ausgleichen möchten. Auch wenn das Spielen zu Konflikten, heimlichem Verhalten oder Problemen im Alltag führt, kann es sinnvoll sein, innezuhalten. Diese Anzeichen sind keine Diagnose, können aber ein Anlass sein, Unterstützung zu suchen.
Tipps für kontrolliertes Spielen
- Legen Sie vor dem Spielen ein Zeit- und Ausgabenlimit fest.
- Machen Sie regelmäßig Pausen und beenden Sie die Sitzung zum vereinbarten Zeitpunkt.
- Spielen Sie nicht, um Schulden auszugleichen oder finanzielle Sorgen zu lösen.
- Wenn Sie sich unter Druck fühlen, nutzen Sie eine Spielpause und sprechen Sie mit einer vertrauten Person.
Professionelle Hilfe und Unterstützung
Bei Fragen oder Sorgen können Sie sich an eine örtliche Suchtberatungsstelle wenden. Informationen und Anlaufstellen bieten unter anderem die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und das Informationsangebot „Check dein Spiel“ des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Beratungsstellen können vertraulich über passende nächste Schritte informieren. Hilfe anzunehmen ist möglich, bevor sich eine Situation weiter zuspitzt.